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feine Pralinen im Schokoladenmuseum entdecken und probieren


Luxusnaschwerk mit 3000 Jahren Geschichte





Wer Pralinen liebt und regelmäßig genießt, der wird sich über kurz oder lang nicht einzig und allein mit dem Gaumen für dieses kleine Stück Luxus interessieren. Denn es ist doch so: Je man mehr man über eine Sache weiß, desto interessanter wird sie und desto mehr lernt man sie auch zu schätzen. Also, wer auf Dauer nicht einfach nur den Mund aufsperren und das Praliné hineinschieben möchte, der macht sich auf in die Wunderwelt der Pralinenherstellung und geht dabei auch bei den Rohstoffen für die Zutaten auf Entdeckungstour. Am meisten Spaß macht das übrigens in einem echten Schokoladenmuseum.

In Deutschland gibt es gleich mehrere Schokoladenmuseen, das größte und bekannteste davon steht in Köln. Es ist das Vermächtnis eines passionierten Schokoladen- und Pralinenliebhabers, der seine Träume und seine Passion mit großem Erfolg geschäftlich umgesetzt hat. Die Rede ist von Dr. Hans Imhoff, der in Köln den maroden Stollwerck-Konzern sanierte und wieder zu neuem Glanz führte. In den zwanziger Jahren lebte der damals kleine Hans mit seiner Familie im Schatten der Stollwerck-Schokoladenfabrik, ließ sich von dem Duft, der davon ausging, berauschen und hatte natürlich noch keine Ahnung, dass er das Unternehmen einmal retten würde. Gegen Ende seines Lebens ließ er dann auf der Rheinauhafen-Halbinsel sein gläsernes Schokoladenmuseum bauen. Heute kann man dort, in unmittelbarer Nähe der Kölner Altstadt und des Doms, auf unnachahmliche Weise in 3000 Jahre Kulturgeschichte des Kakaos und der Schokolade eintauchen. Doch nicht nur das. Auch die Herstellungsprozesse von Tafelschokolade sowie von Pralinen werden höchst unterhaltsam und eingängig gezeigt. Ach ja, und ein Café, in dem es leckere Pralinen gibt, ist dem Ganzen natürlich auch angegliedert.

Wenngleich das Kölner Museum das größte und „unabhängigste“ seiner Art in Deutschland ist, so ist es doch nicht das einzige. Häufig trifft man auf kleinere historische Sammlungen, die an Fertigungsstätten angegliedert sind. Das ist etwa in der Halle an der Saale der Fall, wenn die Produktion der Firma Halloren besucht wird. In Waldenbruch bei Stuttgart kann das Museum der Schokoladenfabrik Ritter besichtigt werden und in Lübeck wartet das Marzipanmuseum von Niederegger auf Gäste. Diese kleine Liste erhebt übrigens keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit.

So unterschiedlich die einzelnen Museen und Sammlungen auch sein mögen, eines haben sie alle gemein. Sie erhöhen den Respekt vor der kleinen Praline und zeigen, was alles dazugehört und was alles entdeckt, ausprobiert und transportiert werden musste, bevor dieses kleine Objekt der Begierde überhaupt erfunden werden konnte.





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